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Seit dem wir Euch das letzte Mal geschrieben haben, ist wieder viel Zeit vergangen und viel passiert. Für drei Wochen waren wir wieder Wwoofen. Zuerst bei Sheila und später bei Christine und Nick. Beide Male hatten wir wieder eine sehr schöne Zeit mit unglaublich netten Leuten.

Vom 27.07 bis zum 05.08. haben wir unser kleines Bali-Abenteuer gehabt. Gleich am Flughafen hatten wir schon unseren ersten Kulturschock, als uns die Horde Balinesen in Empfang nahm, um uns auf irgendeine Art und Weise zu Hilfe zu kommen, natürlich nur gegen Bezahlung.

Zwei Tage haben wir in Kuta verbracht, um uns ein wenig zu orientieren. Dort ist der Ballermann der Australier. Dann haben wir uns für umgerechnet drei Euro am Tag einen Roller ausgeliehen und sind um die halbe Insel gedüst. So hatten wir die Möglichkeit die Insel auf eigene Faust zu erkunden und haben mehr als nur die typischen Touristenmagneten gesehen.
Man kann für sehr wenig Geld wundervolle Unterkünfte finden und so konnten wir uns hier und dort ein wenig Luxus gönnen. Auf der anderen Seite aber sieht man, vor allem in den Dörfern im Inland immer wieder in welch einfachen Verhältnissen gelebt wird.

Mit Verkehrsregeln haben die Balinesen übrigens nicht viel am Hut. Der Roller hatte 150ccm und es hat niemand nach einem Führerschein gefragt. Gefahren wird wo gerade Platz ist, egal auf welcher Straßenseite, transportiert wird die ganze Familie mit Haustieren und grundsätzlich wird jedes Abbiegen und Überholen von hupen begleitet. Wir hatten also ziemlich viel „Spaß“ auf den Straßen von Bali.

Auf unserer Rundreise waren wir in Ubud, Candi Dasa, Lovina, Candi Kuning und Medewi Beach, um die Surfer zu bestaunen. Wir haben eine Beerdigungszeremonie gesehen, mehrere Tempel, eine heiße Quelle und überfüllte Märkte besucht. Das Essen ist sehr gut und die Balinesen sind sehr freundlich, auch wenn sie sich sehr bemühen den Touristen irgendetwas zu verkaufen. Wir haben auf unserer Reise Blut geleckt und wollen unbedingt noch einmal nach Asien.
 
Im Moment sind wir in Melbourne und mit den Gedanken auf der Heimreise.
Wir freuen uns sehr darauf Euch alle wiederzusehen, aber haben auch ein tränendes Auge bei dem Gedanken, dass dieser schöne kleine Abschnitt in unserem Leben nun vorbei ist. Wir werden Bilder, Souvenirs, Geschichten, Freunde und wundervolle Erinnerungen von all den Orten die wir gesehen haben mit nach Hause bringen.
Seit Juni sind wir nun in Perth, für unseren letzten großen Abschnitt in Australien: Die Westküste.
Es ist uns recht schwer gefallen hier einen Job zu finden. Wir haben hier und da mal ein paar Tage gearbeitet, aber leider nichts für mehrere Wochen bekommen. Da unser Visum im September ausläuft und die meisten Chefs bevorzugt Leute für drei Monate und länger suchen, haben wir schlechte Chancen.
Letzte Woche haben wir einen Westküstentrip gemacht. Wir sind mit einem Mietwagen acht Tage 3500km von Perth über Kalbarri, Denham, Monkey Mia und Coral Bay nach Exmouth und wieder zurück gefahren.
Ein paar Fakten dazu: Western Australia ist der größte Staat von allen und besteht zu 90 – 95 Prozent aus Wüste. Es leben gerade mal 2,5 Millionen Menschen hier und davon schon allein 1,5 Millionen in Perth. Auf unserer Reise haben wir das deutlich gemerkt. Wir hatten ja an der Ostküste schon immer mal das Gefühl einsam unterwegs zu sein, aber hier kommt man sich zeitweise von der Zivilisation verlassen vor.

Der North-West-Coast-Highway ist eigentlich nur eine mittelmäßige Überlandstraße, auf 110 km/h begrenzt, hunderte Kilometer kein einziger Ort und kaum Verkehr. Während der Fahrt haben wir die entgegenkommenden Autos beobachtet und es hat 3 Minuten gedauert, bis sie an uns vorbeigerauscht sind. Die Kängurus und Wallabies waren aber unsere ständigen Begleiter, wir haben sie überall gesehen und abends mussten wir ziemlich aufpassen, dass wir sie nicht überfahren. Sie bleiben einfach auf der Straße stehen und springen nicht mal zur Seite, wenn man hupt. Das ist der Grund, warum so viele überfahrene Tiere am Straßenrand liegen.
 
Kurz nach Geraldton, einer Stadt etwa 300km nördlich von Perth, gibt es keinen Handy- oder Radioempfang mehr. Selbst in den Küstenorten, die teilweise gar nicht so klein sind, gibt es nur einen Sender, Internet in der Post zu Wucherpreisen, das Nötigste im überteuerten Miniladen und sonst nix.
Die Landschaft ist wahnsinnig schön. Durch den Kalbarri Nationalpark schlängeln sich mehrere rauhe Felsschluchten durch die Ebene und durch das Nature Window haben wir hunderte Meter tief auf ein seit tausenden Jahren ausgetrocknetes Flussbett geschaut.
 
Wir sind eine halbe Rallye Dakar gefahren, um an die Aussichtspunkte zu kommen – überall nur Sand oder rote Erde, wenn das die Autovermietung wüsste…
Wenn man von der trockenen Wüste zur Küste kommt strahlt das Wasser türkisblau in der Sonne bei 25°C. Der Sand ist fast so fein wie Mehl, die Wellen rauschen und das Ningaloo-Reef ist manchmal nur 50 Meter vom Strand entfernt.

In Coral Bay haben wir uns endlich mit Schnorchel und Brille ins Wasser gestürzt. Der Strand läuft ganz sanft hinein und das Wasser ist so klar wie aus der Leitung. Zwischen den großen Korallen und den bunten Fischen, die zum Greifen nah waren, sind wir uns winzig vorgekommen. Alles sah wie ein riesiger Unterwasser-Wald aus.

In Monkey Mia haben wir wilde Delfine (bottlenose dolphins) direkt am Strand getroffen. Die kommen seit vielen Jahren aus reiner Neugier hier an den Strand, schauen sich die Menschen an und hoffen auf Futter. Schon früh am Morgen haben wir uns ins kalte Wasser gestellt, sie beobachtet und haben ihnen ein Fischlein ins Maul gelegt.
Im Cape Range Nationalpark bei Exmouth gab’s Wildlife ohne Ende. Vom Känguru, Wallaby, Seeadler, Emu, verschiedene Cockatoos bis zur Meeresschildkröte war alles dabei. Bei unseren Entdeckungstouren haben wir auch die seltenen und scheuen black footed Wallabies in den Felswänden erspäht und am Abend unter einem strahlenden Sternenhimmel in absoluter Wildnis übernachtet.

Auf unserer Rückreise haben wir sogar für eine Stunde das australische Staatsgebiet verlassen. Die Hutt River Province wurde 1970 von Leonard Casley gegründet. Er war als Bauer mit der ihm auferlegten Produktionsquote für Weizen nicht zufrieden. Aus Protest hat er seinen eigenen Staat gegründet, was damals legal bzw. eine Gesetzeslücke war. Die Province ist eigentlich nur eine weitläufige Farm. Prince Leonard hat aber seine eigene Währung, Briefmarken, ist Kirchenoberhaupt und vergibt für $300 eine 5-jährige Staatsbürgerschaft. Zum 40-jährigen Staatsjubiläum hat auch ganz artig der mittlerweile ehem. australische Premierminister Kevin Rudd gratuliert. Jetzt haben wir einen Ein – und Ausreisestempel des zweitgrößten Staates auf dem australischem Festland in unserem Reisepass. Schöne Geschichte, oder?

Wir haben in den nächsten Wochen einen kleinen Trip nach Bali geplant, denn Indonesien liegt näher an Perth als Sydney und außerdem ist es dort viel wärmer. Hier unten haben wir einen Rekordwinter. Letzte Woche waren es -0,4 °C in der Nacht, brrrr.
Wir sind schon ein wenig neidisch, weil es bei Euch da oben mittlerweile wärmer ist, als bei uns.
Nun wird es aber wieder Zeit Euch ein paar Neuigkeiten zu schreiben.
Seitdem wir aus dem Süden Australiens weg sind, haben wir etwa 8000 km hinter uns gelassen und sind vor 4 Tagen an der Westküste in Perth angekommen. Es ist viel passiert:

Nachdem wir Phillip Island verlassen haben, sind wir die Küste entlang nach Sydney und von Sydney nach Brisbane, wo wir nach 3 Zitterwochen unser Auto verkauft haben. Wir haben uns eigentlich mehr erwartet, sind aber doch zufrieden, dass das „gute Stück“ nicht mehr auf unserer Tasche liegt.
Die Zeit, in der wir das Auto zum Verkauf angeboten haben, waren wir in Samford bei einer Familie. Samford ist ein Stadtteil von Brisbane und liegt nur 30 Minuten von der Innenstadt entfernt. Dort haben wir in dem riesigen Garten gearbeitet, mit den Kindern gespielt oder im Haushalt geholfen und dafür Unterkunft und Verpflegung bekommen.
Tja, und am 16. Mai kamen dann endlich Claudia ihre Eltern mit dem Flieger aus Sydney. Wir haben uns das erste Mal nach fast 8 Monaten wieder in die Arme nehmen können … ein schönes Gefühl – und ein paar Geschenke aus Deutschland haben sie auch mitgebracht. Am gleichen Tag haben wir noch das angemietete Wohnmobil abgeholt und uns für die erste Nacht auf einem Caravanpark eingerichtet. Ab jetzt hatten wir einen straffen Plan für die nächsten 7 Tage – 2000 Kilometer Eastcoast.

Als erstes gab’s für Oliver, Carmen, Inis & Wolfgang Fraser Island und im Noosa National Park einen Koala zu sehen. Die Whitsunday’s und Airlie Beach durften natürlich auch nicht fehlen. Dafür mussten aber jedenTag einige hundert Kilometer gefahren werden und die 4 Tröbsdorfer haben eine kleine Vorstellung von der riesigen Weite Australiens bekommen. An schönen, einsamen Buchten haben wir Halt gemacht, Mittag gekocht und gebadet, danach sind wir weiter auf dem endlosen Highway entlang, den man teilweise mit einer Landstraße vergleichen kann. In Airlie ging’s dann zum Schnorcheln und zum Baden am weißen Sandsstrand, bei Heike wollten wir dann noch Kängurus beobachten, aber die hatten sich leider vor uns versteckt. Im Auto und in den Caravanparks zu Frühstück & Abendbrot ging es lustig her. Wir haben einige Male unsere Lachmuskeln so trainiert bis uns die Tränen gekullert sind.
 
In Cairns angekommen, haben wir die Mietwagen abgegeben und für 5 Tage ein richtig schönes Apartment bezogen. Am Tor zum Great Barrier Reef sind wir am nächsten Tag gleich Schnorcheln bzw. Tauchen gegangen. Durch große & kleine bunte Fische sind wir zwischen den Korallen geschwommen und hätten sie fast fangen können. Das absolute Highlight aber war, mit einer Meeresschildkröte zu schnorcheln, die sich von uns überhaupt nicht stören lassen hat. Zwei Tage später gab’s eine deutschsprachige Hochland- Tour mit der Kristin aus Oberbayern. Wir haben sehr viel über die Umgebung gelernt, im Wasserfall gebadet und kleine, wilde Rock-Wallabies füttern können – fragt mal wie die Kratzen und beißen können!
 
Fast zum Schluss stand noch eine Outback-Tour an. Mit unserem Flugzeug ging es von Cairns nach Alice Springs in die Wüste. Aber auch hier wird es Winter und bei sonnig, frischen 17 Grad haben wir einen 2-Tages-Trip zum Kings Canyon, den Olgas und zum Ayers Rock gemacht. Obwohl wir schon so nah waren, mussten wir noch weitere fünf Stunden im Bus durch absolutes Nichts fahren. Es ist beeindruckend wenn man überlegt, wo man sich gerade befindet – hunderte Kilometer von einer halbwegs normalen Stadt entfernt an einem so bedeutenden Ort für die Aborigines. Zum Sonnenuntergang gab es ein BBQ vorm Uluru und wir haben alle mit einem Glas Sekt auf unseren Australienurlaub angestoßen.
 
Am nächsten Morgen mussten wir uns von unserem Besuch aus Tröbsdorf verabschieden. Claudia’s Eltern, Inis & Wolfgang sind nach Sydney zurückgeflogen, von wo sie sich wieder auf den Weg nach Deutschland gemacht haben. Wir beide sind nun seit Mittwoch in Perth, wo wir grad nach Arbeit Ausschau halten um noch zwei Monate an der Westküste verbringen zu können bevor wir auch wieder nach Hause kommen.

Endlich schreiben wir wieder:
Zurück in Melbourne, haben wir unseren Aufkleber für die Fahrzeugregistrierung abgeholt, den wir in die Frontscheibe kleben müssen. Wir sind dann weiter Richtung Phillip Island gefahren, um unter anderem die Pinguin-Parade zu sehen. Jeden Abend nach Sonnenuntergang kommen hier nämlich hunderte von Zwergpinguinen an einen Strandabschnitt, der zum Nationalpark gehört, um zu ihren Nestern zu wandern.

Von den Preisen waren wir dann schon ein wenig schockiert. Sie wollen mindestens $25 pro Person haben. Dafür darf man sich die niedlichen Kerlchen im Frack, von einer Tribüne aus mit etwa 1.500 bis 2.500 anderen Touristen ansehen. Sicherlich geht auch ein wenig Geld in das kleine Pinguin-Krankenhaus nebenan, aber bei Einnahmen von mindestens $35.000 jeden Abend ist es einfach nur noch Abzocke!
Die Pinguine interessieren sich natürlich nicht dafür, ob man bezahlt hat oder nicht. Wir dachten uns das Gleiche und haben uns in der Dämmerung einen Weg vorbei an dem ganzen Touristentrubel gesucht auf einen kleinen Hang neben dem Strand. Von dort oben haben wir uns mit Ferngläsern die ganze Show angesehen. Die putzigen Kerlchen kamen in geordneten Gruppen aus dem Wasser, sind ein paar Meter gewatschelt, haben gewartet bis alle wieder beisammen waren und sich dann weiter auf den Weg gemacht. Teilweise sind sie auch in unsere Richtung den Hang hinauf geklettert und als wir nach einer Weile mal die Augen von den Ferngläsern genommen und uns umgesehen haben, sahen wir mehrere Pinguine gleich neben uns, wartend auf den Letzten, dem das Hinaufgekraxle ganz besonders schwer gefallen war, um dann ganz schnell an uns vorbeizuwatscheln.
Fotos konnten wir leider keine machen. Die Kleinen kommen ja nicht umsonst erst nach Sonnenuntergang und das Blitzlicht hätte sie viel zu sehr verwirrt.
Als wir uns auf der Insel einen Caravan-Park für eine Nacht nehmen wollten, hat uns eine nette, ältere Dame angesprochen: Wir könnten unser Auto auch bei Ihr auf’s Grundstück stellen und es wäre schön wenn sie uns kennenlernen könnte.

Tja und dann haben wir uns mit Pauline und ihren beiden Enkeln, die über die Osterferien zu Besuch waren, so gut verstanden, dass wir 4 Tage geblieben sind. Wir haben eine Seehundkolonie erspäht, sind zu einem Schiffwrack geklettert und mit dem Surfen hat es auf einmal auch ganz gut geklappt…

Wir hatten eine schöne Zeit auf Phillip Island, waren gut versorgt, haben echt gute Spielpartner abgegeben und nehmen lecker Omi-Cookie-Rezepte mit nach Hause. Hmm…
Als nächstes steht der Autoverkauf auf dem Programm, der uns bestimmt einige Nerven kosten wird. Schließlich fahren wir ja nun nicht gerade eine S-Klasse

Weiter auf dem Weg nach Westen haben wir dann endlich das gesehen, was wir uns eigentlich unter der Great Ocean Road vorgestellt haben. Die Küste wurde immer steiler und ging teilweisweise hundert Meter in die Tiefe. Es ist sehr beeindruckend als kleiner Mensch vor der gewaltigen Brandung zu stehen. Fast überall kann man riesige Schluchten, Felsnadeln oder –bögen bestaunen. Dazu hatten wir den schönsten Sonnenschein und hätten stundenlang hinaus aufs Meer schauen können.
Wir haben dann kurz Rast in einem kleinen Ort gemacht. Der Ort besteht lediglich aus einer Hand voll Häusern, einem Cafe und eben einer Tankstelle. Das wiederum ist nur eine Zapfsäule neben einem kleinen Imbiss.

Im Anschluss sind wir in den Grampians National Park gefahren. Es ging bergauf (was ja garnix für unser Auto ist), bergab und durch Wälder. Wir sind durch Schluchten geklettert die wie der Grand Canyon aussehen und ganz oben vom Pinnacle haben wir auf Halls Gap in’s Tal geschaut und Picknick gemacht.

Und am Ende des Tages irgendwo im nirgendwo ist unser Auto mal wieder nicht angesprungen. Was ist denn nun schon wieder? Was haben wir getan??? Bei Andreas hat es aus den Ohren gedampft und wir mussten uns sehr zusammenreißen dem Auto nicht noch mehr Schaden zuzufügen . . .

Momentan muss Andreas jedes Mal unters Auto kriechen und die Karre mit einem Kurzschluss am Anlasser mit Hilfe eines Schraubenziehers starten. Haben erst mal keine Lust schon wieder in die Werkstatt zu fahren und wenn wir ein wenig warten, können wir dann gleich alles was noch so kommt zusammen reparieren lassen
Melbourne hat uns sehr gut gefallen. Unser Problem war jedoch, dass wir unser Auto nicht ohne enorme Parkgebühren irgendwo stehenlassen konnten und einen richtig legalen Schlafplatz hatten wir natürlich auch nicht, deshalb sind wir eher Richtung Great Ocean Road aufgebrochen und in Torquay gelandet.
Eine schöne kleine Stadt, mit wunderschönen Stränden und vielen, vielen Surfern. Wir hatten einen echt tollen Platz für die Nacht gefunden und uns neben fünf andere Camper gestellt. Eine schöne ruhige Nacht – bis uns um 6.45 Uhr am Morgen ein Ordnungs-Officer mit riesiger Taschenlampe und einem Strafzettel in der Hand geweckt hat. Wir mussten $125 für „Schlafen im Auto“ zahlen und damit war der liebe Herr Officer noch gnädig. Er hätte eigentlich $125 pro Person nehmen können, weil wir aber die letzten in der Reihe waren und er so früh am Morgen schon an die $1000 kassiert hat, drückte er ein Auge zu.

Mit etwas mieser Laune sind wir in den Tag gestartet und die erste Hälfte der Great Ocean Road bis zum Cape Ottway gefahren. Es ging über Küstenstraßen, kleine Fischerörtchen und Nationalparks. Die Straße schlängelt sich direkt am Abgrund entlang. Es ist ein wunderschöner Küstenabschnitt.
 
Am Abend konnten wir endlich wieder Koalas beobachten. Sie haben direkt über unserem Auto im Baum genüsslich am Eukalyptus geknabbert und auf den Waldwegen saßen die Wallabies.

Hier unten, ganz im Süden, ist es schon immer mal recht kühl – wir haben Herbst. Zum Glück sind wir gut mit Decken und Pullis ausgestattet und genießen das Kuschelwetter mit Lagerfeuer, Knüppelkuchen und Tee.
Wir sind gerade weiter auf dem Weg nach Westen, doch davon schreiben wir Euch später.
Hallo nach Hause,
oh ja, ein halbes Jahr ist schon rum und es verging so was von schnell. Wir müssen uns schon bald Gedanken machen, wann wir zurück fliegen und wie es daheim weiter geht. Die Monate vergehen immer schneller und dabei wollen wir hier doch noch so viel sehen, wie die Westküste, das Outback, Tasmanien und den tropischen Norden. Tja und dafür müssten wir auch noch mal arbeiten. Mal schauen wie wir das unter einen Hut bekommen.
Aber nun wollen wir Euch von den letzten Erlebnissen berichten:
Obwohl hier wirklich nicht viel los war, ist Rutherglen eine tolle Stadt. Es gibt die besten Pies Australiens (www.parkerpies.com.au), einen idyllischen Wochenmarkt, viele wundervolle im Kolonialstil gehaltene Gebäude aus den ersten Jahren der Stadt und die Leute sind einfach klasse. In den 1860er Jahre hatte die Stadt ihre Glanzzeit. Auf einem Feld nur wenige Kilometer entfernt fand man Gold in großen Mengen. Danach kamen endlos viele Siedler die ihr Glück suchten und diesen Goldgräber-Charme sieht man noch heute. Wir nehmen an einem Gewinnspiel teil, bei dem man im September ein Goldklümpchen im Wert von $10.000 gewinnen kann – wünscht uns Glück!

Leider konnten wir wegen des Wetters nicht so viel arbeiten, wie wir wollten. Wir sind aber trotzdem auf insgesamt 3 Weingütern gewesen und haben uns ein kleines Polster für den nächsten Reiseabschnitt erarbeitet. Hier seht Ihr einen der vielen tollen Sonnenaufgänge, mit denen wir jeden Tag die Arbeit begonnen haben.

Nach fast 5 Wochen haben wir nun das charmante Rutherglen hinter uns gelassen und uns auf den Weg nach Melbourne gemacht, um zur Formel 1 zu gehen. Auf dem Weg dorthin sind wir schon ein wenig ins Schwitzen gekommen. Wir hatten noch keine Eintrittskarten, wussten nicht genau wann das Rennen startet und dann sind wir auch noch eine Stunde zu spät aufgestanden, weil unser deutsches Handy sorgfältig von selbst die Uhrzeit in der Nacht eine Stunde nach vorn gestellt hatte. Schließlich haben wir es mit viel Spielraum (das Rennen startete erst 17 Uhr und nicht 14 Uhr wir in Deutschland) geschafft und Andreas hat seinen verspannten Blick in ein Grinsen über beide Ohren eingetauscht als er endlich die Eintrittskarten in den Händen hielt.

Wir hatten uns einen guten Platz gleich hinter einer engen Kurve gesucht und haben kurz darauf festgestellt, dass wir von Landesgenossen umgeben waren. Die Stimmung war richtig gut. Vielleicht habt Ihr uns auch mal kurz sehen können, denn einer von ihnen hatte eine große DDR-Fahne, die regelmäßig geschwungen wurde. Sie diente sämtlichen Familien und Freunden daheim als Erkennungszeichen. Überhaupt haben wir, neben ein paar fotogeilen Asiaten, fast nur Italiener, Deutsche und Engländer gesehen. Als unser Favorit Vettel rausgeflogen ist, war die Enttäuschung in den Reihen zu hören und wir haben bei einsetzendem Regen auf Schumi gesetzt. Hat aber nicht so geklappt…
Kurz nach dem Rennen durften wir auf die Strecke und sind mit den Massen Richtung Boxengasse gelaufen, wo noch mehr Fans feierten und wir ein paar interessante Einblicke erhaschen konnten.
 
Wir haben uns noch für ein paar Nächte in Melbourne niedergelassen und uns die 2. größte Stadt Australiens ein wenig angeschaut. Irgendwie ist die Stadt anders als die anderen. Überall sieht man Leute joggen, Rad fahren, im Kanu rudern, mit Tennisschläger durch die Stadt laufen oder surfen. Neben der extremen Sportleidenschaft, haben sie hier noch die seltsamsten Verkehrsregeln. Wenn man hier im Linksverkehr rechts Abbiegen möchte, muss man sich vorher ganz links einordnen und den gesamten Verkehr vorbei lassen. Bis alles frei ist, hat jedoch der Querverkehr schon grün und man muss sich richtig beeilen, um über die Kreuzung zu kommen. Ganz nebenbei haben natürlich noch die Straßenbahnen Vorfahrt…

Irgendwie können wir die Bilder von Melbourne nicht mehr auf dem Laptop finden, daher müsst Ihr Euch erstmal nur mit der Formel 1 zufrieden geben.
Wir wünschen Euch einen fleißigen Osterhasen und denkt daran: Wer zu Ostern mit den Eiern spielt …
Ach, nun sind schon wieder zwei Wochen rum und wir wollten doch öfter schreiben. Jetzt werdet Ihr aber auf den aktuellen Stand der Dinge gebracht.
Wir sind am Sonntag gut in Rutherglen angekommen und wurden sehr herzlich von Mandy empfangen. Wir haben die ersten Wochen auf dem Weingut von ihr und ihrem Bruder Arthur gearbeitet. Letzte Woche waren wir für 2 Tage auf einem anderen Weingut und nächste Woche sind wir dann wieder bei den beiden. Ihre Weine sind in ganz Australien bekannt und wurden schon mehrfach ausgezeichnet (www.joneswinery.com). Das Jones-Weingut ist das älteste in Rutherglen und Rutherglen wiederum ist eine der ältesten Weinregionen in Australien.

Diesmal haben wir es sehr gut erwischt. Wir bekommen $18 die Stunde, haben Pausen mit Schokokeksen und mit einem kühlen Feierabendbierchen (oder Pepsi für Claudi) dürfen wir den Durst nach der Arbeit löschen. Unser Auto steht direkt neben den Weinreben. Wir campen dort mit Audrey und Lena aus Frankreich und haben viel zum Lachen.

Während der Arbeit ist es allerdings nicht so lustig. Die Weinreben sind voll mit Spinnen. Manche sind ziemlich groß und „ungefährlich“ (wie die auf dem Bild) und andere klein, aber dafür sehr giftig. So richtig schlau werden wir nicht aus dem was uns die Australier dazu sagen. Sie sehen alles sehr locker und halten uns Europäer für hysterische Weicheier. Zwischen den Reben gibt es viele Nester mit Redback-Spinnen und uns wird gesagt, dass sie nicht gefährlich sind. Die Bisse seien nicht tödlich, sondern würden uns NUR sehr krank machen. Lediglich kleine Kinder und ältere oder schwache Menschen können sterben. Wir würden, wenn wir denn gebissen werden, nur Krämpfe und Schmerzen haben. Nur gut, dass wir relativ dicke Handschuhe tragen.

Leider ist uns aber das Auto letzte Woche wieder kaputt gegangen. Der Anlasser hatte endgültig den Geist aufgegeben. Wir mussten diesen und das dazugehörige Zahnrad im Getriebe wechseln lassen. Mal wieder saßen wir über das Wochenende fest und das gesamte bisher verdiente Geld ist für die Reparatur drauf gegangen. Zum Glück verdienen wir in den nächsten zwei Wochen noch ein paar Dollar.

Ach ja, pünktlich zum 01. März haben wir unsere Weihnachtsbescherung gehabt. Am Montag ist nämlich mit leichter Verspätung das Weihnachtspaket aus Kromsdorf angekommen und wir haben uns überglücklich wie ein paar kleine Kinder draufgestürzt. Wir sind jetzt wieder in voller Weihnachtsstimmung und wünschen auch Euch besinnliche Tage mit viel Schnee
Ho Ho Ho!

Hallo Ihr Lieben,
gestern haben wir wieder den Brief gelesen, den wir von Sascha und Ina bekommen haben. Dort steht ja, dass wir nicht nur die tollen und schönen Erlebnisse berichten sollen, sondern auch unsere Sorgen und unserem Kummer.
Wir haben mit Müh und Not das Wochenende in Wagga Waga überlebt, aber auch nur weil wir uns den ganzen Tag in die Bibo gesetzt und gelesen oder sämtliche Reiseprospekte und kostenlosen Zeitungen der Umgebung durchforstet haben. Am Montag wurde dann der Wagen repariert und wir haben überglücklich einen Job bekommen. Gut, der Job ist in Mildura, etwa 700km von Wagga Wagga entfernt, aber es war wieder Weinlese und es war endlich ein Job! Also ab ins Auto und 9 Stunden nach Mildura gekutscht.

Die Strecke an sich war ein tolles Erlebnis. Etwa alle 200km sind wir an einem kleinen Dorf vorbeigekommen. Dazwischen war nichts. Wir fragten uns wie und warum hier Menschen leben können. Am Anfang hatten wir noch hier und da mal einen kleinen Hügel oder gar einen Baum gesehen, aber nach etwa 300km war da nichts mehr. Kein Baum, kein Busch, nur Steppe und rote Erde. Wir hatten dann nicht mal mehr einen Radiosender oder Handyempfang. Das was da am Rand wie Gras aussieht, ist Spinnifex. Ein Gestrüpp, was die Tiere nicht fressen können und unglaublich stachelt. Die Gegend, durch die wir gefahren sind, ist eine der flachsten Ebenen auf der Erde. Wir konnten, wenn wir mal wieder von einem total durchgeknallten Roadtrain mit 120km/h überholt wurden, ihn bis zum Horizont verfolgen – also etwa 15km weit. Am Straßenrand verlief ein Zaun – ein Zaun mitten im Nirgendwo und etwa 300km lang. Für wen? Warum? -Keine Ahnung. Auf den Bildern seht Ihr, wie sich die Landschaft nach und nach verändert hat.

Spät abends gegen 23:30 Uhr sind wir endlich, ziemlich müde in Mildura angekommen. Am nächsten Morgen haben wir die Farm gefunden und etwa 7 Uhr mit arbeiten angefangen. Überall wo wir bisher waren oder nach Erntejobs gefragt hatten, wurde ein Stundenlohn von $17 bis $20 gezahlt. Wir hatten bevor wir dort ankamen schon ein paar mal mit Dave, dem Farmer, telefoniert und ihn gefragt, was er zahlt, aber so richtig hatte er darauf nicht geantwortet oder es ist im Gespräch untergegangen. Wir haben uns dann schon denken können, dass es nicht so viel sein wird und mit $12 bis $15 gerechnet. Das hätte uns auch dicke gereicht. Wir waren sowieso auf dem Weg nach Adelaide und dort in der Umgebung gibt es endlos viele Weinfarmen, bei denen wir arbeiten wollten, wenn die Bezahlung doch zu schlecht ist.
Dave hat uns dann erklärt, dass er pro Eimer bezahlt und zwar $0.70. Wir waren erst mal schon ziemlich geschockt, haben uns dann aber gesagt, dass wir nur schnell sein und länger und härter arbeiten müssen – dann kommen wir schon auf einen grünen Zweig. Wir haben uns also am ersten Tag 11 Stunden aufs Feld gestellt und sind bei brütender Hitze in einem Affentempo jedes Mal wieder runter auf die Knie, die Arme an den verwachsenen Ästen zerkratzt, die Fliegen, die einem in Nase, Auge, Ohr und Mund kriechen, verscheucht und die Trauben in die Eimer geworfen. Am Ende des Tages waren wir richtig fertig. Als uns abends gesagt wurde, was wir verdient haben, waren wir den Tränen nahe. Wir haben für den Tag jeder $45 bekommen, also umgerechnet 29 Euro. Das sind 2,60 Euro pro Stunde. Dann hat uns Dave noch erzählt, dass wir nur schnell sein müssen und das Tageslicht ausnutzen sollen. Wir waren so was von sauer.

Als wir mit den anderen Backpackern, die auch auf der Farm arbeiteten, geredet haben, konnten wir kaum glauben, was sie da sagten. Es wird in diesem Gebiet überall so schlecht bezahlt und wir können froh sein, dass wir unser eigenes Auto haben und eine Unterkunft gestellt bekommen. Die Unterkunft war ein alter Blechschuppen, wie Ihr auf den Bildern seht. Die anderen müssen dann noch das Hostel bezahlen (etwa $20 jeden Tag) und die Fahrt zur Farm und zurück (etwa $5 jeden Tag). Den Backpackern wird erzählt, dass es woanders in Australien noch schlechter ist und viele bleiben deshalb über Monate und können kaum die täglichen Kosten tragen. Das Schlimmste daran ist, dass es ihnen von der staatlichen Arbeitsagentur so erzählt wird und diese das alles organisiert und unterstützt. Die anderen haben uns wiederum nicht glauben wollen, dass wir für die gleiche Arbeit schon $18 pro Stunde bekommen haben.

Den nächsten Tag haben wir noch einmal 6 Stunden gearbeitet, aber ohne Stress, um wenigstens das Benzingeld wieder rein zu holen und danach gekündigt. Die Anderen haben das auch gemacht. Dave war natürlich ziemlich sauer, weil er die Ernte rein kriegen muss. Wir hätten ihn ja eventuell für bessere Bezahlung noch ein wenig unterstützt, aber sein einziger Kommentar war, dass er ein Geschäftsmann ist und nicht mit uns handeln will.
Am nächsten Tag haben wir uns bis nach Adelaide in sämtlichen Weinregionen umgehört. Dort wird überall so schlecht bezahlt. Dann haben wir einen Anruf von einem Weinkeller bekommen, dass wir am Montag dort anfangen können. Der ist allerdings dort, wo wir letzte Woche waren. Es gibt noch drei andere Weinbauern dort, die auch unsere Nummer haben und in den nächsten Wochen mit der Weinlese anfangen. Sie zahlen alle $18 pro Stunde.
Das heißt wir haben wieder einmal unsere Pläne geändert und fahren jetzt zurück. Das Dorf in dem wir arbeiten werden heißt Rutherglen und liegt nur etwa 30km entfernt von Albury einer Stadt, in der wir Internetzugang und Einkaufmöglichkeiten haben.
Wir hoffen, dass wir diesmal mehr Glück haben und schreiben Euch bald wieder.
So, nach nun schon 4 Tagen auf dem Weg nach Adelaide sind wir nicht sehr weit gekommen. Wir haben genau 230km von Canberra nach Wagga Wagga geschafft. Eigentlich wollten wir hier nur einen kurzen Zwischenstopp machen, aber dann konnten wir auf einmal nur noch im ersten und zweiten Gang fahren. Ach du SCH….! Wir sind gleich in die nächste Werkstatt. Zum Glück ist uns das nicht irgendwo mitten auf der Strecke passiert, sondern in einer Stadt, so groß wie Weimar. Die Werkstatt hat sich auf Getriebe spezialisiert und es ist „nur“ der Bowdenzug, der die Schaltung regelt, gerissen. Wir werden für die Reparatur insgesamt ca. $400 bezahlen müssen, aber soweit sind wir noch gar nicht gekommen. Wir haben einen Tag warten müssen, bis die Ersatzteile kamen.
Ein Tag in Wagga Wagga – es ist todlangweilig hier! Wagga Wagga heißt übersetzt „tanzen wie ein betrunkener Mann“ und die Stadt ist die größte hier im Umkreis und Richtung Norden die letzte vorm Outback. Es gibt hier ein Museum für Glaskunst. Das kostet Eintritt. Nach Canberra haben wir sowieso erstmal keine Lust mehr auf Museen und dann schon gar nicht auf so eins. Tja, sonst sollte heute ein Triathlon starten, der aber wegen des vielen Regens abgesagt wurde. Dann ist Sonntag noch Markt und es gibt eine Schwimmhalle. Wir haben also hier erstmal einen Tag warten müssen, bis das benötigte Teil geliefert wurde, haben dann am nächsten Tag den Van (im 1. Gang) durch die Stadt zur Werkstadt gebracht und dort wurde festgestellt, dass das falsche Teil geliefert wurde. Dummerweise aber ist gestern Freitag gewesen und das heißt, dass wir frühestens am Montag wieder in die Werkstatt können. Wir werden also hier das ganze Wochenende festsitzen und der Wetterbericht sagt (für eine der trockensten Städte – kurz vorm Outback) STARKE REGENSCHAUER voraus. Es hat übrigens die letzten 2 Tage auch fast ununterbrochen geregnet, mal wieder…
Im Moment haben wir echt ein wenig Pech und das obwohl Andreas gestern so richtig schön von Kopf bis Fuß von einem Kakadu angeschissen wurde, was eigentlich Glück bringen sollte.

Aber eine lustige Story können wir Euch erzählen. Wir schlafen hier immer am Stadtrand auf einem Parkplatz, auf dem das Campen gestattet ist. Am Donnerstag hatten wir uns also dort am Abend ein schönes Plätzchen für die Nacht gesucht. Kurze Zeit später wurden wir von einem Typ angesprochen und gefragt, ob er sich denn mit seinem Auto ein wenig hinter unseres stellen könnte. Er steht immer dort, wegen dem Schatten (komisch, es war bewölkt) und er möchte uns nicht stören (stören, bei was denn?). Kein Problem für uns. Als Claudia etwa 10 Minuten später mal auf die Toilette ist, kam der Typ dann zu Andreas. Er hat ihn auf seine schönen großen Schuhe angesprochen … und ob wir denn ein Paar sind … ja … dann hat er gefragt, ob wir beiden auch sexuellen Kontakt haben . . . ähhh, ja, warum? . . . und danach noch einmal deutlicher ob Andreas denn echt nicht homosexuell ist . . . NEIN . . . Seine letzte Bemerkung war dann: Schade, ich hätte ja gern ein wenig Spaß mit dir gehabt, aber es ist sowieso zu schlechtes Wetter.
Von da an wussten wir auf was für einem Parkplatz wir da gelandet waren. Es sind regelmäßig Autos mit männlicher Besatzung suchend umhergefahren und dann schnell wieder verschwunden. Leicht verwirrt und zur Vermeidung öffentlicher Erregung, hat Andreas beschlossen sein Shirt ab jetzt immer schon im Auto anzuziehen.
Oh man, und in dieser „gefährlichen“ Stadt gibt es bei McDonalds einen Security-Typen, der uns schon leicht verärgert anschaut und so dick ist, dass wir Angst bekommen, wenn er noch näher kommt. Wir werden also wirklich nur gerade Zeit haben um unser 2. Eis aufzuschlecken und deshalb müssen wir jetzt Schluss machen.
Liebe Grüße aus dem Nass

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